Mehrmaschienenbedienung und Rüstzeit in St. Arbeitsgänge
Moderator: SYNERPY
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PaGL
- Beiträge: 627
- Registriert: So Mär 05, 2006 5:30 pm
Mehrmaschienenbedienung und Rüstzeit in St. Arbeitsgänge
Hallo,
habe eine Verständnisfrage.
In den Arbeitsgängen wird der Mehrmaschinenfaktor auf die Rüstzeit und Stückzeit gerechnet.
Es wäre doch korrekter den Mehrmaschinenfaktor nur auf die Stückzeit zu berechnen ?
Gruß
habe eine Verständnisfrage.
In den Arbeitsgängen wird der Mehrmaschinenfaktor auf die Rüstzeit und Stückzeit gerechnet.
Es wäre doch korrekter den Mehrmaschinenfaktor nur auf die Stückzeit zu berechnen ?
Gruß
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miboe
- Beiträge: 1295
- Registriert: Fr Jul 28, 2006 9:13 am
Wieso?
Ein Mitarbeiter betreut gleichzeitig zwei Maschinen, das heißt dann, daß er für jede Maschine 50% seiner Arbeitszeit verwendet ... und das sowohl bei der Rüstzeit als auch bei der Stückzeit.
Es geht dabei ja um die Zeit des Mitarbeiters! Die belegte Maschine wird immer zu 100% gerechnet. Wenn dabei beide Maschinen am gleichen Auftrag arbeiten, hat man keinen Unterscheid. Arbeitet aber die zweite Maschine an einem anderen Fert.Auf. dann wird die Mehrmaschinenbedienung wichtig, damit die Arbeitszeit des Mitarbeiters korrekt den Fertigungsaufträgen zugeordnet werden kann.
Aber: wenn man es ganz genau machen wollte, müßte man eigentlich für Rüstzeit und STückzeit einen getrennten Prozentanteil einrichten, denn das Rüsten einer Maschine verlangt mit Sicherheit mehr Aufmerksamkeit als das "laufen lassen".
Soweit mal mein Verständnis des Themas ... bin fast selbst gespannt ob ich das so richtig verstanden habe
Gruß
Michael
Ein Mitarbeiter betreut gleichzeitig zwei Maschinen, das heißt dann, daß er für jede Maschine 50% seiner Arbeitszeit verwendet ... und das sowohl bei der Rüstzeit als auch bei der Stückzeit.
Es geht dabei ja um die Zeit des Mitarbeiters! Die belegte Maschine wird immer zu 100% gerechnet. Wenn dabei beide Maschinen am gleichen Auftrag arbeiten, hat man keinen Unterscheid. Arbeitet aber die zweite Maschine an einem anderen Fert.Auf. dann wird die Mehrmaschinenbedienung wichtig, damit die Arbeitszeit des Mitarbeiters korrekt den Fertigungsaufträgen zugeordnet werden kann.
Aber: wenn man es ganz genau machen wollte, müßte man eigentlich für Rüstzeit und STückzeit einen getrennten Prozentanteil einrichten, denn das Rüsten einer Maschine verlangt mit Sicherheit mehr Aufmerksamkeit als das "laufen lassen".
Soweit mal mein Verständnis des Themas ... bin fast selbst gespannt ob ich das so richtig verstanden habe
Gruß
Michael
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Scheiper
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- Registriert: Fr Feb 11, 2005 6:55 am
- Wohnort: Westfahlen
Mehrmaschinenbedienung
Hallo Michael!miboe hat geschrieben:Wieso?
Ein Mitarbeiter betreut gleichzeitig zwei Maschinen, das heißt dann, daß er für jede Maschine 50% seiner Arbeitszeit verwendet ... und das sowohl bei der Rüstzeit als auch bei der Stückzeit.
Es geht dabei ja um die Zeit des Mitarbeiters! Die belegte Maschine wird immer zu 100% gerechnet. Wenn dabei beide Maschinen am gleichen Auftrag arbeiten, hat man keinen Unterscheid. Arbeitet aber die zweite Maschine an einem anderen Fert.Auf. dann wird die Mehrmaschinenbedienung wichtig, damit die Arbeitszeit des Mitarbeiters korrekt den Fertigungsaufträgen zugeordnet werden kann.
Aber: wenn man es ganz genau machen wollte, müßte man eigentlich für Rüstzeit und STückzeit einen getrennten Prozentanteil einrichten, denn das Rüsten einer Maschine verlangt mit Sicherheit mehr Aufmerksamkeit als das "laufen lassen".
Soweit mal mein Verständnis des Themas ... bin fast selbst gespannt ob ich das so richtig verstanden habe![]()
Gruß
Michael
Meiner Meinung geht das ganze sogar noch weiter:
1. Der Mitarbeiter rüstet eine Maschine, die 2.steht!
Das heisst, 100% für die eine Maschine
2. Der Mitarbeiter rüstet eine Maschine, die 2.wird weiterhin bedient!
Das heisst: Verteilung berechen!
3. auf einer Maschine werden 2 oder mehr unterschiedliche Teile aus unterschiedlichen FA`s gefertigt
Der Mitarbeiter rüstet die Maschine!
Das heisst, 100% für die Maschine und für das Teil, das gerüstet wird.
Für die Fertigung muss die Mitarbeiterzeit und die Maschinenzeit verteilt werden.
Wie das ganze jetzt sauber in Averp dargestellt wird, weiss ich auch noch nicht.
Vielleicht hat ja jemand genauere Info.
Gruss Scheriper
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miboe
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- Registriert: Fr Jul 28, 2006 9:13 am
Man muß es ja nicht gleich übertreiben
... aber prinzipiell wäre das eine denkbare weitere Ausbaustufe. Die Frage ist, in wie weit allerdings eine so feine Erfassung/Auswertung Sinn macht, ohne daß man auch eine so brutal detaillierte Planung dazu hat. Für einen SOLL-IST-Vergleich würden dann ja die Soll-Daten fehlen ... große Baustelle, vermute ich mal.
Gruß
Michael
Gruß
Michael
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admin
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Erfahrungsgemäß schaut in Firmen sowieso niemand die Daten detailiert an. Am Ende vom Monat werden höchstens die Ausreißer unter die Lupe genommen. Sicherlich kann man die Daten anschauen und auswerten, allerdings fällt in den meisten Firmen eine solche Datenflut an, dass nur Zeit bleibt, sich einen Bruchteil davon anzusehen. Da stellt sich die Frage, ob eine sehr detaillierte Erfassung nötig ist, die ja auch mit hohem Aufwand verbunden ist.
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miboe
- Beiträge: 1295
- Registriert: Fr Jul 28, 2006 9:13 am
Der Versuch, schon die vorhandene Mehrmaschinen-Bedienung unseren Produktionsleitern zu erklären, war es Wert ein Buch darüber zu schreiben. Gerade im sogenannten Mittelstand, und da wohl besonders in den gewachsenen Betrieben sind auf den verantwortlichen Positionen oft sehr erfahrene Kollegen mit fürchterlich umfangreichem Fachwissen. Aber ihre kaufmännischen Fähigkeiten tendieren klar und ebenso umfangreich gegen Null
Das bestätigt mir immer öfter auch der Austausch mit Bekannten und Ex-Kollegen über deren Erfahrungen in dieser Hinsicht. Das gepaart mit der weit verbreiteten "Das haben wir schon immer so gemacht" Mentalität und das Grauen ist perfekt.
Ich persönlich finde das sehr schade, weil in dem Verständnis über diese Zusammenhänge und insbesondere ihre Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg des eigenen Unternehmens, "das Geld quasi auf der Straße liegt".
Gruß
Michael
Ich persönlich finde das sehr schade, weil in dem Verständnis über diese Zusammenhänge und insbesondere ihre Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg des eigenen Unternehmens, "das Geld quasi auf der Straße liegt".
Gruß
Michael
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PaGL
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- Registriert: So Mär 05, 2006 5:30 pm
Mehrmaschinenbedinung und Rüstkosten im St. Arbeitsplan
Hallo,
danke für die Beiträge, sehe die Sache doch einfacher, insbesondere ich die Mehrmaschinenbedienfaktor nur in den St. Arbeitsgängen einsetzten möchte. Hier reduziert der Faktor die Lohnkosten im Arbeitsgang.
Eine Reduzierung ist jedoch nur dann gegeben, wenn der Mitarbeiter anteilig an dem Arbeitsgang beschäftigt ist (den Rest macht die Maschine selbstständig), sodass dann anteilig Lohnkosten entstehen. Das Verhältnis der verbrachten Arbeitszeit zu der Laufzeit des Arbeitsganges, wird dann über den Mehrmaschinenbedienfaktor in die Lohnkosten eingerechnet.
Im St. Arbeitsgang, Stückfertigung, ist das auch richtig. (Ein Rohteil wird in die Maschine eingelegt, die Maschine bearbeitet das Teil selbstständig weiter, der Mitarbeiter verrichtet andere Arbeitsgänge.)
Im Gegensatz zum Rüsten. Dieser Arbeitsgang erfolgt nicht selbsständig oder anteilig durch die Maschine. Er wird zu 100% durch den Mitarbeiter ausgeführt, es fallen immer 100% der Lohnkosten an.
Bei AvERP kann jedoch nur ein gemeinsamer Faktor für Stückzeit und Rüstzeit in den St. Arbeitsgängen angegeben werden, ist aus meiner Sicht nicht korrekt. Die kalulatorischen Lohnkosten werden zu niedrig berechnet.
Mein Vorschlag: Der Mehrmaschinenbedienfaktor sollte nicht auf das Rüsten gerechnet werden.
Gruß
PaGl
danke für die Beiträge, sehe die Sache doch einfacher, insbesondere ich die Mehrmaschinenbedienfaktor nur in den St. Arbeitsgängen einsetzten möchte. Hier reduziert der Faktor die Lohnkosten im Arbeitsgang.
Eine Reduzierung ist jedoch nur dann gegeben, wenn der Mitarbeiter anteilig an dem Arbeitsgang beschäftigt ist (den Rest macht die Maschine selbstständig), sodass dann anteilig Lohnkosten entstehen. Das Verhältnis der verbrachten Arbeitszeit zu der Laufzeit des Arbeitsganges, wird dann über den Mehrmaschinenbedienfaktor in die Lohnkosten eingerechnet.
Im St. Arbeitsgang, Stückfertigung, ist das auch richtig. (Ein Rohteil wird in die Maschine eingelegt, die Maschine bearbeitet das Teil selbstständig weiter, der Mitarbeiter verrichtet andere Arbeitsgänge.)
Im Gegensatz zum Rüsten. Dieser Arbeitsgang erfolgt nicht selbsständig oder anteilig durch die Maschine. Er wird zu 100% durch den Mitarbeiter ausgeführt, es fallen immer 100% der Lohnkosten an.
Bei AvERP kann jedoch nur ein gemeinsamer Faktor für Stückzeit und Rüstzeit in den St. Arbeitsgängen angegeben werden, ist aus meiner Sicht nicht korrekt. Die kalulatorischen Lohnkosten werden zu niedrig berechnet.
Mein Vorschlag: Der Mehrmaschinenbedienfaktor sollte nicht auf das Rüsten gerechnet werden.
Gruß
PaGl
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admin
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miboe
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Stimmt, und das deckt sich doch mit dem zweiten Vorschlag, den wir schon hatten, zwei getrennte MMB-Faktoren für Stück- und Rüstzeit einzuführen, oder nicht?
Damit kann man nämlich beide Fälle abdecken: 100% Anteil gleich volle Zeit fürs Rüsten variabler Anteil fürs Rüsten, der dann ja auch gleich sein kann mit dem Stückzeitsatz ...
Gruß
Michael
Damit kann man nämlich beide Fälle abdecken: 100% Anteil gleich volle Zeit fürs Rüsten variabler Anteil fürs Rüsten, der dann ja auch gleich sein kann mit dem Stückzeitsatz ...
Gruß
Michael
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PaGL
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Mehrmaschinenbedienfaktor / Rüstzeit
Hallo,
klar, der Vorschlag vom miboe wäre optimal. Vielleicht mit den 2 Faktoren ein bischen schwieriger zu handhaben und in AvERP mehr zu programmieren, aber universell.
Wieviele Maschinen gibt es die sich selbst aufrüsten? Ein Drucker hat im Vergleich zu einem CNC -Bearbeitungszentrum keine Relevanz, zumindest bei uns.
Unabhängig davon bleiben die Lohnzeitkosten nicht korrekt, sofern sich unterschiedliche Mehrmaschinenbedienfaktoren fürs Rüsten und Stückfertigung ergeben.
Ein Rechenbeispiel wie es bei uns anfällt:
Rüstzeit: 240Min
Stückzeit: 0,5Min
Menge : 100 Stück
1. mit gleichem Faktor ( 10%) auf Rüsten und Stückzeit gerechnet
Lohnkostenzeit = ( 0,5*100 + 240 ) *0,1 = 29 Min
2. unterschiedl. Faktor, Rüsten (100%) und Stückzeit ( 10%) gerechnet
Lohnkostenzeit = 0,5*100 *0,1 + 240 = 245 Min
Da sich bei unseren Maschinen unterschiedliche Faktoren ergeben, verrechnen wir uns in den Lohnkosten um Faktor 8,4 --zu unserem Nachteil
Selbst bei 1000 Teilen ist der Faktor noch 3,9. (Und das, Auftrag für Auftrag, mit deutschen Lohnkosten. Das möchte ich in barer Münze gar nicht ausrechen.
)
Aus meiner Sicht spielt daher das Gegenargument des Druckers nur eine theoretische Rolle. Praktisch ist der Mehrmaschinenbedienfaktor für uns so nicht nutzbar
Gruß
PaGl
klar, der Vorschlag vom miboe wäre optimal. Vielleicht mit den 2 Faktoren ein bischen schwieriger zu handhaben und in AvERP mehr zu programmieren, aber universell.
Wieviele Maschinen gibt es die sich selbst aufrüsten? Ein Drucker hat im Vergleich zu einem CNC -Bearbeitungszentrum keine Relevanz, zumindest bei uns.
Unabhängig davon bleiben die Lohnzeitkosten nicht korrekt, sofern sich unterschiedliche Mehrmaschinenbedienfaktoren fürs Rüsten und Stückfertigung ergeben.
Ein Rechenbeispiel wie es bei uns anfällt:
Rüstzeit: 240Min
Stückzeit: 0,5Min
Menge : 100 Stück
1. mit gleichem Faktor ( 10%) auf Rüsten und Stückzeit gerechnet
Lohnkostenzeit = ( 0,5*100 + 240 ) *0,1 = 29 Min
2. unterschiedl. Faktor, Rüsten (100%) und Stückzeit ( 10%) gerechnet
Lohnkostenzeit = 0,5*100 *0,1 + 240 = 245 Min
Da sich bei unseren Maschinen unterschiedliche Faktoren ergeben, verrechnen wir uns in den Lohnkosten um Faktor 8,4 --zu unserem Nachteil
Selbst bei 1000 Teilen ist der Faktor noch 3,9. (Und das, Auftrag für Auftrag, mit deutschen Lohnkosten. Das möchte ich in barer Münze gar nicht ausrechen.
Aus meiner Sicht spielt daher das Gegenargument des Druckers nur eine theoretische Rolle. Praktisch ist der Mehrmaschinenbedienfaktor für uns so nicht nutzbar
Gruß
PaGl
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miboe
- Beiträge: 1295
- Registriert: Fr Jul 28, 2006 9:13 am
Bei uns kommt zu der Situation die PaGL beschreibt noch hinzu, daß in bestimmten (aber nicht allzu seltenen) Fällen der Mehrmaschinenfaktor fürs Rüsten zwischen zwei Fertigungsaufträgen des gleichen Produkts stark schwankt. Und zwar je nachdem, was vorher produziert wurde.
Konkret geht es hier um Bestückungsautomaten für Platinen. Normalerweise hat jeder der 2* 2 Automaten seine Standardbeladung an Bauteilgurten, die nicht oder nur gering umgerüstet werden muß, weil der Fertigungsablauf entsprechend geplant wird. In dem Fall sind also die Rüstanteile beim Auftragswechsel gering. Wenn es aber aus welchen Gründen auch immer notwendig ist, einen Auftrag dazwischen zu schieben, vervielfacht sich das Rüsten schlagartig für diesen und wahrscheinlich auch den nachfolgenden Auftrag. Hier müßte man dann natürlich den MMB-Faktor fürs Rüsten getrennt ändern können. Und das geht halt nur, wenn man ihn auch hat.
Oder in Zahlen:
Normaler Ablauf
Rüstzeit = 30 Minuten
Stückzeit = 3 Minuten
wobei die Rüstzeit praktisch "nur" aus dem Wechsel einiger weniger Gurte, dem Auslagern der leeren Platinen und dem Laden des neuen Programmes besteht
Im Sonderauftrag kann diese Rüstzeit dann aber mal ganz locker bis zu 4 Stunden bei gleicher Stückzeit betragen wenn z.B. 3/4 der Gurte getauscht werden müssen. Wohlgemerkt laufen aber parallel dazu immer noch die anderen drei Automaten weiter, auf die ja auch Bedienzeit per MMB entfällt.
Die Sollzeiten für den Sonderauftrag kann ich ja problemlos bei den Arbeitsgängen im jeweiligen Fertigungsauftrag ändern, richtig erfassen könnte ich sie aber nur, wenn ich für dieses Rüsten eine Einzelrückmeldung machen würde, dann fallen aber die anderen drei Automaten Bedienzeitmäßig hinten runter und die darauf laufenden Aufträge stimmen nicht mehr in der Rückerfassung ....
Ich weiß, daß Änderungen an der Kalkulation eine Riesenbaustelle sind, aber vielleicht wäre das ja was für die 2008er ...
Gruß
Michael
Konkret geht es hier um Bestückungsautomaten für Platinen. Normalerweise hat jeder der 2* 2 Automaten seine Standardbeladung an Bauteilgurten, die nicht oder nur gering umgerüstet werden muß, weil der Fertigungsablauf entsprechend geplant wird. In dem Fall sind also die Rüstanteile beim Auftragswechsel gering. Wenn es aber aus welchen Gründen auch immer notwendig ist, einen Auftrag dazwischen zu schieben, vervielfacht sich das Rüsten schlagartig für diesen und wahrscheinlich auch den nachfolgenden Auftrag. Hier müßte man dann natürlich den MMB-Faktor fürs Rüsten getrennt ändern können. Und das geht halt nur, wenn man ihn auch hat.
Oder in Zahlen:
Normaler Ablauf
Rüstzeit = 30 Minuten
Stückzeit = 3 Minuten
wobei die Rüstzeit praktisch "nur" aus dem Wechsel einiger weniger Gurte, dem Auslagern der leeren Platinen und dem Laden des neuen Programmes besteht
Im Sonderauftrag kann diese Rüstzeit dann aber mal ganz locker bis zu 4 Stunden bei gleicher Stückzeit betragen wenn z.B. 3/4 der Gurte getauscht werden müssen. Wohlgemerkt laufen aber parallel dazu immer noch die anderen drei Automaten weiter, auf die ja auch Bedienzeit per MMB entfällt.
Die Sollzeiten für den Sonderauftrag kann ich ja problemlos bei den Arbeitsgängen im jeweiligen Fertigungsauftrag ändern, richtig erfassen könnte ich sie aber nur, wenn ich für dieses Rüsten eine Einzelrückmeldung machen würde, dann fallen aber die anderen drei Automaten Bedienzeitmäßig hinten runter und die darauf laufenden Aufträge stimmen nicht mehr in der Rückerfassung ....
Ich weiß, daß Änderungen an der Kalkulation eine Riesenbaustelle sind, aber vielleicht wäre das ja was für die 2008er ...
Gruß
Michael
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